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Warum 95 Prozent der KI-Pilotprojekte keinen Wert schaffen – und was das für Banken bedeutet
95 Prozent der unternehmensweiten KI-Pilotprojekte zeigen laut einer Studie des MIT auch nach Monaten keinen messbaren finanziellen Effekt. Über 80 Prozent der Unternehmen haben Tools wie ChatGPT oder Copilot bereits getestet – aber nur 20 Prozent kommen überhaupt bis zum eigentlichen Piloten, und gerade einmal 5 Prozent bis zur produktiven, wirkungsvollen Nutzung. Der Grund dafür liegt laut den Studienautoren nicht an der Qualität der Modelle.
Der Satz, den jede Bank-GL kennt
«Wir machen halt ein bitzeli Copilot-Kurs für unsere Leute.» Diesen Satz hört man praktisch überall, wo sich eine Bank mit KI beschäftigt – meist mit gutem Gewissen, oft sogar mit echtem Enthusiasmus der Beteiligten. Genau dieses Muster beschreibt die Studie: verbreitete, oft isolierte Einzelinitiativen ohne gemeinsamen Rahmen. Sie erzeugen Aktivität, Foto-Material fürs Intranet und ein gutes Gefühl – aber selten eine strukturelle Veränderung, die sich später irgendwo im Ergebnis wiederfindet.
Woran es tatsächlich scheitert
Nicht an der Technologie, sondern an dem, was die Studie den «Learning Gap» nennt: Die meisten Initiativen sind nicht in bestehende Arbeitsabläufe eingebettet, lernen nicht aus dem eigenen Kontext und bleiben deshalb isolierte Insellösungen. Über die Hälfte der KI-Budgets fliesst zudem in sichtbare, aber wenig wirksame Bereiche wie Sales und Marketing – während der grösste Hebel meist unentdeckt in der Automatisierung von Back-Office-Aufgaben liegt. Wer nur einzelne Initiativen betrachtet, sieht diesen Hebel gar nicht erst.
Woran man die 5 Prozent erkennt
Die erfolgreichen Institute unterscheiden sich nicht durch grössere Budgets, sondern durch drei Eigenschaften: eng abgegrenzter Scope, ein klarer fachlicher Fokus statt Allzwecklösungen, und eine kluge Kombination aus interner und externer Expertise. Genau Letzteres macht laut der Studie den grössten Unterschied: Initiativen mit externer Einbindung erreichen eine Erfolgsquote von 67 Prozent, reine interne IT-Alleingänge nur 22 Prozent.
Der Unterschied ist nicht die Grösse, sondern der Kurs
Ein einzelner Copilot-Kurs ist nicht das Problem. Das Problem ist, ihn zu starten, ohne zu wissen, ob er zu den 5 Prozent gehört, die tatsächlich Wirkung entfalten – oder zu den 95 Prozent, die in einem halben Jahr sang- und klanglos wieder verschwinden. Genau das lässt sich in kurzer Zeit klären. Eine kompakte Auslegeordnung entlang von vier Ebenen – Markt, Organisation, Kunde, Kundenberatende – zeigt, welche Massnahmen sich auszahlen, unabhängig davon, wie schnell oder langsam sich die KI-Entwicklung tatsächlich vollzieht. Diese lassen sich sofort als Schnellboote starten, klein genug für einen überschaubaren Rahmen, aber mit klarer Erfolgsmessung von Anfang an. Alles andere wartet bewusst auf eine fundiertere Entscheidung, statt einfach drauflos zu laufen. Das ist der Unterschied zwischen Aktivität und Kurs: Nicht weniger Initiativen, sondern Initiativen, die man aus guten Gründen ausgewählt hat.
KLARTEXT: Kurs auf KI
Das ist die Denkweise hinter «KLARTEXT: Kurs auf KI» – Klarheit darüber, welche Massnahmen sofort Sinn ergeben, welche eine Grundsatzentscheidung brauchen, und welche man bewusst zurückstellt. Schnellboote fahren bereits, während das grössere Bild entsteht.
Welche Ihrer aktuellen KI-Initiativen würden den Test bestehen? Ein kurzes Gespräch zeigt es.
